Laufbericht vom München Marathon (09.10.2011): „Mia san Marathon“
„Gleich nach der Bayerischen Meisterschaft einen griabigen (gemütlichen) Marathon in unserer Landeshauptstadt. Vereinskollegin Petra hat sich diesen als Belohnung für Lindau verordnet. Können Fette fit sein? Und sind Tennisspezialisten marathontauglich?“
Neugierig? Hier die ganze Geschichte mit über 150 Bildern:
http://www.marathon4you.de/laufberichte/muenchen-marathon/mia-san-marathon/1605
Persönliche Bestzeiten beim Marathon in München
Hervorragende Zeiten erliefen sich die Läufer des TSV Neuburg beim Marathon in der bayerischen Landeshauptstadt, der in diesem Jahr bereits zum 26. Mal stattfand. Knapp 16000 Läufer und Läuferinnen hatten sich für die verschiedenen Distanzen eingeschrieben. Mit je 6000 Läufer waren zahlenmäßig die Felder des Halbmarathons und Marathons besetzt. Die Stadtbesichtigung „per pedes“ bei anfangs bedeckten, später heiterem Himmel führte dabei nach Schwabing zur Leopoldstraße, in den Englischen Garten und in den Münchener Osten, bevor sich das Feld über den Marienplatz wieder dem Olympiapark näherte. Beim Durchlaufen des Marathontors auf die Tartanbahn des Olympiastadions kamen dann die letzten in ihr Runner’s High, denn frenetischer Applaus und packende Rockmusik trieb sie die letzen 300 Meter zum Zielbogen.
Miteinander geht’s leichter, so liefen zusammen Melanie Hafner und Markus Gabriel zu fantastischen Zeiten (beide 3.14.54 Stunden). Gabriel konnte seine Zeit aus 2010 um 20 Minuten verbessern und gewann bei den A-Jugendlichen. Tennis-Ass Hafner belegte im Gesamtfeld der 871 Frauen den 20. Gesamtplatz (Sechster in WHK). Ebenfalls eine neue PB (persönliche Bestzeit) setzte Petra Mayr eine Woche nach der Bayerischen Marathonmeisterschaft. Ihre neue Marke steht nun bei 3.34.43 Stunden (Elfte in W45). Anton Lautner (125. in M50) coachte sie auf den 42,195 Kilometern und sammelte nebenbei als „laufender Reporter“ schließlich in der gleichen Zeit viele Eindrücke.
Roland Rigotti erschien vom Neuburger Team als schnellster nach 2.52.35 Stunden im Ziel (14. in M35). Hochzufrieden zeigten sich Paul Leikam (3.46.13 Stunden; 20. in M60), Georg Dietrich (3.44.33 Stunden, 193. in MHK) und Jürgen Roth (5.01.05 Stunden; 793. in M40). Stefan Heckl konne sogar die zweite Hälfte schneller laufen als die erste. Er passierte den Zeilbogen nach 3.22.37 Stunden (99. in M35).
Im Halbmarathonlauf gelang Lisa Heimisch mit ihrem ersten Platz bei den A-Jugendlichen ein Meisterstück. Mit ihren 1.34.17 Stunden wurde sie 28. im Frauenklassement. Nicht minder erfolgreich erkämpfte sich Carina Mnich in 1.46.20 Stunden den zweiten Rang bei den B-Jugendlichen. Für beide reichte die Zeit für eine neue Bestzeit. Robert Hermann von der BSG Neuburg-Herrenwörth lief mit 1.52.48 Stunden auf den 289. Platz in der Klasse M45.
Kurzbericht von Roland Rigotti aus Pfaffenhofen an der Roth und München
Hallo Anton,
am Sonntag (02.10.) war in Pfaffenhofen (Kreis Neu-Ulm) der inzwischen 5. Marktlauf über 7,2 Kilometer auf dem Plan. Bei mir war es am Ende derzweite. Gesamtplatz (1. Rang M35) in 24:30 Minuten auf den drei Runden. Bei der Anfahrt sollte man aufpassen, denn wer ins Navi Pfaffenhofen eingibt, landet schnell mal an der Ilm oder auch in Pfaffenhofen (Kreis Roth). Die Veranstaltung war aber eben in Pfaffenhofen an der Roth (= Fluss bei Ulm). Nette Veranstaltung, familiär organisiert, Tombola und schöne Preise für die Ersten mit AK-Wertung. Insgesamt waren bei spätsommerlichen Temperaturen etwa 500 Sportler zugegen. Das war wahrscheinlich die letzte Chance für das kurze Lauftrikot in diesem Sommer.
Beim München-Marathon war es nach längerer Pause mal wieder Zeit für die 42,195 km. Diesmal wollte ich (nach einigen negativen Erfahrungen dieses Jahr auf den Strecken ab Halbmarathon) einfach mal vernünftig und nicht mit komplettem Einbruch ins Ziel kommen, was auch geklappt hat. Die zweite Hälfte war sogar etwas flotter und nach netto 2:52:35 Stunden war die Sightseeing-Tour zu Ende. Wichtig ist, dass es nach dem Auf und Ab (Zwicken fast überall, wo es Läufer merken) seit Mitte August endlich völlig schmerzfrei über die Bühne ging und auch kein Muskelkater am Tag danach da war. Fazit: Schee war´s! Zu bemerken ist auf jeden Fall mein toller Fanclub in Form der letztjährigen Abschlussklasse 10a der Maria-Ward-RS Schrobenhausen, die in großer Zahl bei der Kälte im Olympiastadion ausharrten und nach den knapp 3 Stunden Lauferei ihr Plakat bei kräftiger Anfeuerung ausrollen konnten. So kam ich zu dem Freistart beim München-Marathon und musste lediglich noch die ChampionChip-Nummer registrieren lassen. Ein absolut kreatives und treffendes Abschlussgeschenk!
Viele Grüße
Roland



























