Erlebnisbericht vom Halbmarathon Ingolstadt (A. Lautner)

Anton Lautner verfasste über seinen Halbmarathonlauf einen Erlebnisbericht, der in der Mitarbeiterzeitung “Stadtkulisse” der Stadt Ingolstadt erscheinen wird:

Starke Ergebnisse der Stadtverwaltung beim Halbmarathon

Über 3000 Teilnehmer konnten sich für den 15. Halbmarathon in der Schanz motivieren. Zusammen mit den Schülerstaffeln, den Läufern beim FitnessRun und KidsRun gingen rund 5000 Sportler auf die verschieden langen Strecken. Darunter waren auch Kolleginnen und Kollegen unserer Stadtverwaltung, die sich im Rahmen des Lauftreffs (immer mittwochs um 17.00 Uhr, Treffpunkt Neues Rathaus) vorbereiten konnten. Dieses Jahr berichtet Anton Lautner als aktiver Teilnehmer über seine Impressionen:

Gemäß der Wettervorhersage könnte der Halbmarathonlauf noch einigermaßen trocken über die Bühne gehen, denn im späteren Tagesverlauf soll es regnen. Bei besten Bedingungen verläuft der KidsRun und der Fitnessrun mit je rund 1000 Teilnehmern im Klenzepark und entlang der Donau. Im Vordergrund sollen hier erste Erfahrungen gesammelt werden. Gerade bei den Jüngsten ist das Gewusel von Angehörigen, Betreuern und Offiziellen groß.

Eine halbe Stunde vor dem Start des Hauptlaufes um 17.30 Uhr versammeln sich die städtischen Läufer zum gemeinsamen Fototermin mit Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel und Bürgermeister Sepp Mißlbeck auf der Konrad-Adenauer-Brücke. Leider beginnt es zu tröpfeln, aber zum Start soll es aufhören, das verlautet Moderator Peter Maisenbacher.

Für mich persönlich ist der Halbmarathon immer ein Höhepunkt des sportlichen Jahres, man kennt Strecke, Teilnehmer und viele Zuschauer. Meist ist mir auch eine Jahresbestleistung gelungen, heuer soll es daher wieder in Richtung 1.30 Stunden gehen. Die gut 20 Minuten bis zum Startschuss vergehen im Nu mit Einlaufen und Aufwärmen.

Der Start verzögert sich um ein paar Minuten, da ein Spitzenläufer ohne Hose (!) und Startnummer, dafür mit langer Jacke in der ersten Reihe steht. Doch das Problem ist schnell gelöst und wir starten mit drei Minuten Verspätung. Unser Oberbürgermeister gibt den Startschuss und zusammen mit den Schülerstaffeln machen sich die Halbmarathonis auf den Weg.

Das Feld ist auf dem ersten Stück durch die Altstadt noch eng zusammen und man muss konzentriert laufen. Doch ab der Harderstraße lässt es sich frei laufen. Der zweite Kilometer ist nach dem Kreuztor auf der Höhe des Münsters bereits geschafft. Die Zuschauer entlang der Strecke sorgen für eine gute Stimmung, immer wieder werden einzelne Läufer namentlich angesprochen. Die erste Runde endet bei der Adenauerbrücke, ich bin schnell unterwegs, hoffentlich nicht zu schnell.

Die Ostschleife zur Autobahn zieht sich durch den Klenzepark und auf dem Donaudamm lange hin. Nach der Wende bei Kilometer fünf kann ich das große Feld auf dem Damm beobachten. Der Pacemaker für die 1.30 Stunden ist mir mit 50 Meter Abstand dicht auf den Fersen.

Die vielen Läufer verursachen ein Schaukeln des Fußgängerstegs, fast ein wenig störend beim Rennen. Entlang der Schloßlände bekomme ich mit, dass die Führenden die zweite Altstadtrunde schon beendet haben und pfeilschnell unterwegs sind.

Die zweite Altstadtrunde beginnt wellig im Bereich des Kürnettegrabens und kostet erste Sekunden. Doch entlang der Theresienstraße und hinunter Richtung Donau kann ich wieder Fahrt aufnehmen.

Die Westschleife führt uns auf der Luitpoldstraße und dem Donaudamm bis zur Hagauer Straße hinaus. Wie im Vorjahr haben die Kollegen Stefan und Silvia Dirsch Familie und Freunde zu einer Trommelsession verpflichtet und sorgen so für einen Motivationsschub bei mir. Wende, der Pacer ist näher gerückt und geht bereits vor der Staustufe an mir vorbei. Ich versuche mich ein wenig dranzuhängen, muss aber nach 200, 300 Metern abreißen lassen. Die Gruppe an den Zeitläufer ist mir einen Schritt zu schnell.

Nach der Staustufe kann ich den kleinen Durchhänger beenden und mein Tempo stabilisieren. Wird es für eine 1.30 Stunde reichen? Es wird knapp. Auf dem Damm erreiche ich zusammen mit Markus Alt, einem Ingolstädter Lauffreund, wieder die Altstadt am Kreuztor. Noch zwei Kilometer.

Wir ziehen die Schritte lang und rennen „im Vollgas“ hinunter zum Rathausplatz, wo die Zuschauer weiterhin eine tolle Stimmung verbreiten. Es geht nochmals über die Donau und dann zieht Markus seinen Endspurt an. Dann muss ich auf dem letzten Stück noch lang machen. Ich sehe die Zieluhr laufen und kann mit einem energischen Sprint noch sorgen, dass es unter 1.31 Stunden bleibt. Passt!

Helmut Langer vom MTV Ingolstadt und Sportamtschef Martin Diepold klopfen mir im Zielbereich auf die Schulter: „Gut gemacht!“ Das Lob gebe ich gerne zurück, auch in Richtung Roland Knoll und Roland Muck für das tolle Event. Meine Gratulation gilt bei der Siegerehrung an Kollegen Willi Beck, der sich in der Stadtmeisterschaft der Klasse M60 den Sieg holte, sowie an alle Kolleginnen und Kollegen, von denen einige heute eine neue persönliche Bestzeit erzielt haben.“

Anton Lautner, Jobcenter

Ergebnisse des Teams der Stadtverwaltung:

Platz Name Klassenplatz Nettozeit

208. Lautner, Anton 4. in M55 1.30.49

343. Beck, Willi 3. in M60 1.35.01

454. Trusch, Christoph 68. in M40 1.37.28

920. Mayerhöfer, Frank 90. in M50 1.44.46

1162. Pöppel, Heribert 156. in M45 1.48.41

1307. Kloiber, Silvia 20. in W40 1.50.56

1423. Spreng, Gregor 151. in M50 1.52.38

1810. Rucker, Richard 23. in M60 1.57.18

1890. Trost, Michael 314. in M30 1.58.17

2221. Schipplock, Cindy 87. in WHK 2.05.10

2395. Fischer, Isfried 304. in M45 2.09.45

2720. Assenbaum, Anja 85. in W40 2.23.09

Teamwertung Männer

46. Stadt Ingolstadt I (Lautner, Beck, Trusch) 4.43.19

175. Stadt Ingolstadt II (Mayerhöfer, Pöppel, Spreng) 5.26.06

275. Stadt Ingolstadt III (Rucker, Trost, Fischer) 6.05.20

Teamwertung Frauen

38. Stadt Ingolstadt (Kloiber, Schipplock, Assenbaum) 6.19.17

Insgesamt starteten 363 Teams.