Wir haben eine Weltmeisterin – Unsere INGRID HEIDLER

FIMBA Maxibasket

17. Weltmeisterschaft in der Schweiz (Lugano – Bellinzona – Locarno)

30 teilnehmende Teams aus Deutschland395 Teams insgesamt, 43 Länder
Altersklassen bei den Frauen: F30 – F70Männer: M35/30 – M85

Der Weg ins Finale der Frauen Ü45!

Viertelfinale: Ladies First – Czech Republic78:57
1. Halbfinale: Italy (Golden Players) – Ladies First67:75
2. Halbfinale: Brasilien A – Irland73:78 n.V.
Finale: Ladies First – Irland71:51

Finale: Gewinner und Weltmeister 2025 F45 Germany „Ladies First“

In der Vorrunde waren die Ladies First mit Irland und Brasilien B in der Gruppe C zugelost worden. Beide Spiele wurden gewonnen und als Erster ging es unter den besten 16 Teams ins Achtelfinale. Dort wartete Honduras als Gegner auf die amtierenden Europameisterinnen. Mit einem deutlichen 84:32 ging es weiter ins Viertelfinale.

Die verbleibenden Teams dort waren: Tschechien, Irland, Schweiz, Golden Players Italy, Italien B, Mexiko und Brasilien A und Deutschland „Ladies First“.

Nun musste man gegen die Tschechinnen konzentriert spielen, um eine Runde weiter zu kommen. In der Vorrunde mussten beide Teams ohne Wertung gegeneinander spielen, damit alle Teams die gleiche Anzahl Vorrunden-Spiele hatten, da es Dreier- und Vierergruppen in den Pools der Altersklasse gab.

Doch nun war deutlich spürbar, wie sehr beide Teams den Sieg wollten. Um jeden Ball wurde hart gekämpft. „Ladies First“ setzten sich am Ende mit 78:57 durch, spielten ihre Routine aus und freuten sich riesig über den Einzug ins Halbfinale.

Nach dem gewonnenen Viertelfinale warteten die Golden Players aus Italien auf das deutsche Team. Beide Teams kennen sich seit Jahren und treffen immer wieder im Zuge der Europa- und Weltmeisterschaften aufeinander.

Ein spannendes Spiel mit 19 Führungswechseln und siebenmal Gleichstand bot sowohl Spielerinnen, Trainern und den Zuschauern ein nervenaufreibendes Match. Der größte Vorsprung, den sich sowohl die Italienerinnen, als auch die deutschen Damen herausspielen konnten, waren acht Punkte. Beiden Mannschaften merkte man den Siegeswillen an, denn die Aussicht auf eine Medaille rückte nun immer näher. Mit diesem Ziel waren auch die Ladies First mit der Neuburgerin Ingrid Heidler ins Tessin gereist. Nach der WM-Bronzemedaille, die es 2019 in Finnland gab und den vier gewonnenen Europameistertiteln der letzten Jahre, sollte diesmal wieder eine Medaille bei einer Weltmeisterschaft gewonnen werden.

Doch Italien wollte diesen Sieg ebenfalls unbedingt und ließ nicht nach, es den „Ladies First“ schwer zu machen. Mit 54:40 ging es in das letzte Viertel und die Freiburgerin Mirna Paunovic und Rebecca Brincat Thoresen aus Wasserburg am Inn führten ihr Team Richtung Finale.

Dort wartete zur Überraschung aller noch einmal das irische Team aus der Vorrunde auf die deutsche F45 Mannschaft. Nach Verlängerung hatten sich die Irinnen gegen Brasilien A im 2. Halbfinale durchgesetzt.

Im insgesamt 7. Spiel an neun Turniertagen war beiden Mannschaften anzumerken, wie viel Anstrengung allen in den Knochen steckte. Die Ladies mussten sich in der Defense mächtig ins Zeug legen, um die schnellen, dribbelstarken Irinnen unter Kontrolle zu halten. Ein deutliches 71:51 (27:23) stand am Ende auf der Anzeigetafel. Der WM Titel ist nun der verdiente Lohn für die zwölf Damen des Teams Ladies First und ihren Coach Nils Klauck!

 Riesenjubel auf dem Feld, auf der deutschen Ersatzbank und der Tribüne über den ersten Weltmeistertitel dieses Teams. Wie sich herausstellte sollte es der einzige Titel dieser 17. Weltmeisterschaft der deutschen Delegation sein. Denn nach und nach kamen die Ergebnismeldungen der anderen Finals mit deutscher Beteiligung über den Live- Ticker. Sowohl F40, M40, M45, F55 und F65 standen im Finale und gewannen die Vize-Weltmeisterschaft.

Mit Silber dekorierte Irinnen finden sich mit den neuen Weltmeisterinnen des Teams „Ladies First“ zum Gruppenfoto ein und beenden das Turnier der 17. Weltmeisterschaft der FIMBA in der wunderschönen Schweiz.

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