Beim Weltrekordlauf in London selbst Bestzeit gelaufen, Martin Winter in London
Beim tcs London Marathon in der britischen Hauptstadt hat die Marathondistanz Geschichte geschrieben. Zum ersten Mal unterbot ein Mann die Zwei-Stunden-Marke auf der klassischen 42,195 Kilometer langen Distanz unter regulären Bedingungen. Knapp 60000 Läufer gingen auf die schnelle Strecke durch London, die viele Sehenswürdigkeiten tangierte und am Buckingham Palace endete. Der Kenianer Sebastian Sawe gewann das Event in einer neuen Weltrekordzeit von 1.59.30 Stunden. Selbst der Zweite und dritte Mann blieben noch unter der vorherigen Weltrekordmarke. Bei den Frauen stellte Tigst Assefa (ETH) ebenfalls mit 2.15.41 Stunden ebenfalls in einem reinen Frauenrennen (ohne männliche Tempomacher) einen neuen Weltrekord auf. Martin Winter vom TSV Neuburg hatte sich für den Marathon in vielen Wochen mit hohen Umfängen akribisch vorbereitet und auch ihm gelang der deutliche Sprung sub drei Stunden. 2.56.03 Stunden ist nun seine persönliche Bestzeit, damit rangierte er auf Gesamtplatz 2445. In seinem ersten Statement, noch im Zielbereich teilte er seiner Laufcommunity mit: „Neue eigene Bestzeit ausgerechnet da, wo auch Marathon-Geschichte geschrieben wurde. Ich brauch jetzt ein Bier!“






